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Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Job und Sponsoring

Der nächste Schritt im 2 Jahres-Plan ist getan: Heute hatte ich das Gespräch mit meinem Chef bezüglich der Auszeit, die ich benötigen werde für die Reise. Er hat mir zugesichert mich darin zu unterstützen, findet die Idee ganz großartig, dass wir für den Zeitraum Ersatzlehrer für meine Schüler finden werden und ich natürlich weiterhin dort arbeiten kann, wenn ich wieder zu Hause bin. Da er selbst ein großer Fan und Befürworter ist von Reisen, bin ich da auf ein offenes Ohr und einen tolleranten Geist gestoßen. (Ich weiß nicht, ob ich bis hierher erwähnt habe, dass ich angestellt bin an einer privaten Musikschule, der Dudelsack-Akademie in Hofheim a.Ts.) Was in den kommenden Wintermonaten folgt, wären die nächsten Schritte im Plan: Die nötigen Umbauten an meiner Maschine. Ich habe verschiedene Austatter und BMW direkt nach einem Sponsoring gefragt. Leider habe ich bisher nur absagen erhalten. Es sind aber noch ein paar Anfragen offen. Ich werde berichten.

Erik Peters Live

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Ich hatte am 29.11.19 das Vergnügen Erik Peters live zu erleben. Er trug einen Reisebericht seiner Nordamerika Reise vor. Das ganze fand statt im Kremel in Zollhaus. Der Bericht war eine Mischung aus Filmvortrag und Erzählungen/Anmerkungen. Nach Ende der Veranstaltung konnte ich noch ein paar Worte mit ihm Wechseln. Ich fragte ihn, was sein Nummer 1 Tip wäre für jemanden, der das erste mal in seinem Leben eine solche Reise plant. Er meinte: Mach dir auf jeden Fall nicht so viel Gedanken. Es kommt immer irgendwie anders und man trifft so viele Leute, die einem helfen und Tips geben. Ich fragte noch, ob ich ihn kontaktieren dürfte bezüglich Fragen, die ich noch hätte und er meinte, auf jeden Fall soll/kann ich das machen. Ich sicherte mir noch eine Signatur/Widmung für die beiden Bücher und ein Foto.

Italien 2019

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In den letzten 2 Monaten ist so viel passiert, dass ich grade nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Ich werde versuchen all das in den kommenden Einträgen hier zu verfassen. Nach meinem letzten Eintrag verlief alles ruhig den Sommer über. Der 6. September war als Datum meiner Abreise in den Urlaub geplant und ich konnte den Termin einhalten. Ein Tag vor der Abreise musste ich feststellen, dass meine Taschen und Koffer nicht ausreichend Platz hatten, für das, was ich mitnehmen wollte und musste mir kurzerhand noch eine 30l Tasche besorgen, die, was ein Glück, im nahegelegenen Polo-Store noch verfügbar war (eine, um genau zu sein). Am Tag der Abreise wiederum bemekte ich, dass das Befestigen der Taschen an der Maschine nicht ganz so trivial ist wie ich mir das vorgestellt habe. Ich musste etwas improvisieren. Im Laufe des Urlaubs bekommt man dann so langsam den Dreh raus, wie man die Taschen am besten befestigt. Ich denke, der Tankrucksack ist nicht wirklich geeignet für die Maschine, ...

Wartungsarbeiten II - Öl- und Luftfilterwechsel.

Man könnte ja meinen, dass so was profanes wie ein Ölwechsel recht leicht sein muss. Öl ablassen und wieder einfüllen, fertig. Aber, ersteinmal benötigt man einen passenden waagrechten Platz. Diesen habe ich bei meinen Großeltern in der Garage (9 km von mir entfernt), welche sie nicht mehr benötigen. Außerdem braucht man einen Ölfilter, Öl, Ölfilterschlüssel, Dichtungsring, Ölauffanggefäß, 3/8" Ratsche (ab 10 Nm) und Drehmomentschlüssel, 1/2" Ratsche (ab 40 Nm) und Drehmomentschlüssel und der Motor muss warm sein (letzteres passt sehr gut, da die 9 km Fahrt zu den Großeltern genau richtig ist, um den Motor auf die Ideale Temperatur zu bringen). Die Beschaffung der Werkzeuge und Teile ist allerdings nicht so leicht wie man vermuten könnte. In meinem Wartungshandbuch für die GS 1200 ist von einem M16 Dichtring die Rede, welchen ich mir daraufhin besorgt habe, um dann vor Ort beim Ölwechsel feststellen zu müssen, dass es eine M20 Schraube ist, um die der Ring gelegt wird...

Gadgets

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Ich war heute ein Zelt kaufen und entschied mich für das MSR Elexir II mit grünem Dach. Ein 2 Personen Zelt für einen? Ich ließ mich von einem Youtube Video überzeugen, in dem gesagt wurde, dass mit Ausrüstung im Zelt, ein 2 Personen-Zelt zu einem 1 Personen-Zelt wird. Und auch, wenn das Gewicht vielleicht etwas höher liegt als bei einem Einmannzelt, ist es mir das wert, etwas mehr Platz zu haben. Es sollte benfalls ein Kupelzelt werden, der Mobilität wegen. Das Zelt kann man nur mit dem Tarp oder nur mit dem Innenzelt oder natürlich mit beidem benutzen, es hat schon eine Unterlage inklusive und je eine Apsis auf jeder Seite, so wie je einen Eingang. Als Alternative stand noch das Frejluft Nephin 2, welches man auch gut im Regen aufbauen kann, da das Innen- mit dem Außenzelt verbunden ist. Windstabilität und Stabilität des Gestänges sollen beim MSR höher sein und das hat mich letztlich zu diesem Zelt gebracht. Der Praxistest steht natürlich noch aus und wird im September in Italien st...

Internet - Fluch und Segen

Das Wunderbare am Internet ist, man findet viele Informationen und wertvolle Tips nach relativ kurzer Suche, obwohl ich mir in manchen Belangen auch gerne eine echte Person wünschen würde, der ich mal ein paar Fragen stellen kann. Der Segen des Internet ist aber auch gleichzeitig sein Fluch. Es gibt wohl keinen Ort auf der Welt, wo man sich mehr verunsichern und in Zweifel bringen lassen kann wie hier. Ist meine Maschine doch nicht die richtige? Zu viel Elektronik, zu viel Gewicht. Soll ich mir doch eine andere/neue kaufen? Eine mit Kette, statt Kardan, etwas kleiner? Das nagt am Mut. Ich denke, die Kunst besteht darin, sich eben nicht verunsichern zu lassen und auch nicht zu viel zu recherchieren und einfach mal selbst die Erfahrungen sammeln. Allerdings will man auch (und hier sind wir wieder beim Thema) die Sicherheit haben nicht in Tadschikistan mit einem ABS-Elektronik-Problem in der Wüste stehen zu bleiben. Nun, da meine Reise ja keine Weltreise wer...

Helmtest - RPHA 90 vs Neotec II vs. Neotec I vs. C3 Pro

Warum überhaupt ein neuer Helm, wenn meiner doch gerade mal zwei Jahre alt ist? Ich habe mir vor zwei Jahren den Shoei Neotec I gekauft und bin einfach nach persönlicher Erfahrung und Sitz des Helms gegangen. Mein erster Helm vor 20 Jahren war ein Shoei und der saß einfach gut. Also bin ich in den Laden und habe einen aufprobiert und mich für den entschieden, der am besten saß (obwohl ich nicht wirklich wusste, wie ein Helm sitzen muss). Ich kann mich auch nicht mehr wirklich daran erinnern, wie er am Anfang saß, nach zwei Jahren jedoch saß er sehr locker. Ob das eine nun mit dem anderen zusammenhängt, weiß ich bis jetzt nicht, jedenfalls tat/tut mir nach einer Weile Fahren das linke Ohr weh, ob wohl nichts drückt. Auch habe ich das Gefühl, dass der Helm unnötig nach vorne zieht. Vielleicht lag es einfach an der Anspannung beim Fahren (die Ohrenschmerzen). Ich bin/war ja schließlich noch Neuling. Im Zuge meiner Neuorientierung bin ich mit dem Helm in den neueröffneten Luis-Store...

Wartungsarbeiten I - Zündkerzen

Ich habe nun endlich alle Werkzeugteile zusammen, die man benötigt, um eine Zündkerze zu überprüfen/auszutauschen. Die 14mm Stecknuss musste ich mir im Internet bestellen, das scheint einer dieser Sondergrößen von BMW zu sein, die man sonst so im Laden nicht findet. Zusätzlich hat die Nuss noch einen Magnet, was sehr nützlich ist, da die Kerze recht tief im Zylinder sitzt und man mit den Fingern so nicht ran kommt. Was wird benötigt: - Schraubendreher mit 25er Sternnuss - Zündspulenabzieher (z.B. von Wunderlich) - Zündkerzenschlüssel plus passender Nuss - Messingbürste zur Reinigung Vorgehen: Abdeckung abschrauben. Kabel von der Spule lösen. Zündspule abziehen. Kerze herausdrehen. Kerze überprüfen und reinigen, danach wieder mit Vorsicht, damit diese sich nicht verkanntet reindrehen und den Rest in umgekehrter Reihenfolge. Easy peasy. Die Zündkerzen selbst sahen noch sehr gut aus und waren leicht zu reinigen. Ein Austausch sehe ich hier nicht notwendig. Bezüglich der Anzugs...

Endurotraining 15./16.6.19

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Zwei Tage Endurotraining in Limbourg, Belgien, organisiert von Stefans Enduroshop (aus Ecke Aachen). Das Training fand statt auf dem Enduro-/Supermoto Gelände in Limbourg (Au Pairon). Stefan und sein Sohn Junus haben die Gruppen trainiert (Aufbaukurs und Anfänger). Als erstes wurde man eingekleidet. Die eigenen Klamotten, die man für das Fahren auf der Straße mitbrachte waren, bis auf die Hose, alle nicht geeignet. Fürs Endurofahren benötigt man eine ganz andere Garderobe. Das Training bestand aus verschiedenen Blöcken, in denen eine Übung erklärt und geübt und dann in einer Runde im Gelände praktisch ausprobiert wurde, gefolgt von einer Pause. Die Übungen waren (in nicht chronologischer Reihenfolge): 1. Fahren im Stehen: Nicht schwer aber ungewohnt insbesondere das Schalten und Bremsen, zumal man in den Schuhen auf kein Gefühl hat wo die Hebel sind. Auch der Gleichgewichtssinn wird dabei geschärft. Man muss lernen locker zu bleiben und den Hintern zu bewegen. ...

Lernprozess

Wie bereits erwähnt, ich bin kein Handwerker geschweige denn Schrauber an einem Fahrzeug. Lämpchen kann ich wechseln, Öl ggf. auch und dann wird es schon eng. Ich habe mir vorgenommen die Basics und darüber hinaus die Arbeiten zu erlernen, die mich eventuell auf der großen Reise erwarten. Das heißt, neben den Kenntnissen der Arbeit benötige ich natürlich auch das entsprechende Werkzeug. Auch möchte ich nicht alles auf einmal machen, sondern mich nach und nach, eins nach dem anderen herantasten. Anfangen möchte ich bzw. habe ich mit dem Begutachten der Zündkerze. Bei einer BMW GS benötigt man zum Entfernen der Zündspule ein Spezialwerkzeug, welches man übers Internet bei Wunderlich (aber wahrscheinlich auch dierekt bei BMW) beziehen kann. Preis inkl. Versand ca. 26,-€. Folgenden Problemen bin ich über den Weg gelaufen: 1. die Zündkerze sitzt extrem tief im Gehäuse. Das Entfernen dürfte kein Problem sein, aber das Eindrehen stelle ich mir schwer vor. Da mir die 14er N...

Schwarzwald - Vogesen

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Die erste Testreise liegt hinter mir. Ziel war es (ist es immer noch) herauszufinden, taugt die Ausrüstung was, liegt mir das lange Fahren und wie ist so die tendenzielle Grundstimmung bei alldem. Und ich kam auf ein paar sehr interessante Gedanken. Schwarzwald Angefangen hat die Tour mit einem Problem: Beim Bremsen, kurz vor Stillstand gab es in der Frontbremse eine Art Knackgeräusch. Ich weiß bis heute nicht, was das war und es trat an den Folgetagen auch nicht mehr auf. Meine Vermutung war: Luft in der Bremse. Ich war kurz hinter Mainz, also noch nicht lange unterwegs, und überlegte ernsthaft die Tour hier abzubrechen. Ich bin aber weitergefahren. Sonst gab es keine Unregelmäßigkeiten im Bremsverhalten der Maschine. Ein ungutes Gefühl blieb allerdings. Da knacken verschwand ab dem Folgetag. Die Vermutung, dass mir mein zu großer Helm Probleme bereitet, bestätigte sich. Nach einer Zeit traten Nackenermüdung und Ohrenschmerzen (eine Art Druckschmerz) auf. Das ermüd...

Erste "große" Tour

Nach dem ich letztes Jahr eine 2 Tagesreise gemacht habe, werde ich dieses Jahr mit einer 5 Tagesreise beginnen. An Christiehimmelfahrt mache ich mich auf in den Schwarzwald, danach geht es über die Vogesen und den Elsass nach Pirmasens und dann wieder nach Hause. Die Tagesetappen sind relativ kurz (keine länger als 250km) aber sehr kurvenreich, wie ich das überblicke, aber das ist auch erstmal gut so. Ich fahre außerdem mit zwei Handycaps: 1. Habe ich mir an der Brust beim Sport einen Muskel gezerrt oder ein Bandüberdehnt, ich weiß es nicht genau, aber das schlaucht etwas. 2. Ich muss mir mittlerweile eingestehen, dass mein Helm (Shoei Neotec I in Größe L) mir zu groß ist. Es kann auch sein, dass die Polster einfach zu lasch sind. Jedenfalls sitzt er nicht sonderlich gut und sehr locker. Ich kann dieses Problem aber vor der Tour nicht mehr beheben, mache mich aber darauf die Woche sofort auf die Suche nach einer Lösung (neuer Helm oder neue Polster). Dieses Lockersitzen mache ich...

Die Maschine

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Das Motorrad, mit dem ich mich auf Reisen begeben will ist eine BM R 1200 GS (Bj. 2015). Die moderne Ausstattung ist auch gleichzeitig das, was mir sorgen bereitet. Die Maschine bietet viel Technik und Schnickschnack. Alles Zeug, was kaputt gehen kann und schwer ist selbst (sofern man es denn kann) zu reparieren. Andererseits gibt es keine Vergaser, die man einstellen und keine Kette, die man Ölen, spannen oder ersetzen muss. Dennoch wirkt die Maschine nicht so robust und muss sich mir erst noch beweisen. Ich habe allerdings Vertrauen in die deutsche Marke. BMW R 1200 GS

Vorgehensweise

Da ich ja, wie bereits erwähnt, nicht sonderlich Erfahren bin was Motorradreisen anlangt, ich aber gleich ein Großprojekt geplant habe (die Tour von Peters Oman-Island nachzufahren), habe ich mir einen groben 2 Jahres Planfür die Vorbereitung gemacht. Ich bin auf der Suche nach der passenden Ausrüstung (Klamotten, Zelt, Reisetaschen, Campingausrüstung) und möchte/muss außerdem herausfinden wie das ist, mehrere Tage/Wochen/Monate auf dem Bike zu verbringen. Ich habe zwar Motorradklamotten, aber die scheinen mir größtenteils suboptimal zu sein. Dazu gehört die Hose, Helm, Schuhe Handschuhe, Jacke also im Grunde alles. Für die "Haus"-Tour absolut ausreichend auch für ne 3 oder 5 Tages Tour ok, aber was benötige ich, wenn ich durch verschiedene Klimazonen fahre? Der grobe 2-Jahres-Plan sieht wie folgt aus: Juni 2019 - Zwei 5 Tagestouren durch Deutschland und Elsass (Hotel/Pension,Gasthäuser) - Ein Enduro Training für Anfänger - Fahrsicherheitstraining vom ADAC (hätte ich...

Mut

Es ist eine Sache, Mut für etwas zu finden, aber eine andere, den Mut nicht wieder zu verlieren. Ich bin kein Schrauber oder generell Handwerker. Ich bin Künstler und nebenbei User. Ich kann Dinge gebrauchen, bin aber auf geschmissen, wenn es darum geht etwas zu reparieren, sei es am PC oder am Fahrzeug. Wenn ich dann in (Motorrad-)Reiseberichten lese, dass man als Motorradfahrer in der Lage sein muss, seinen Reifen zu wechseln, stellen sich mir nicht nur unzählige Fragen, wie z.B. wie bekommt man den Reifen runter, dann wieder drauf, geschweige denn das Rad ab und wieder ran, sondern vorallem verlässt eben aus diesem Grund mich der Mut überhaupt weiter als über die Grenze Deutschlands zu fahren. Wo wir wieder beim Thema Sicherheit wären. In den heimischen vier Wänden kann einem nichts passieren. Der Motorradhändler deines Vertrauens, der dein Reifen wechseln kann, wohnt um die Ecke. Und wenn man mal unterwegs einen Platten hat ruft man den ADAC und lässt sich eben zur nächsten Wer...

Background

Meine Motorrad-Vita ist sehr kurz und schnell erzählt. Vor 20 Jahren habe ich meinen Führerschein gemacht und bin dann ca. 2 Jahre mit einer Kawa EN 500 (gedrosselt) täglich zur Schule gefahren. 2017 habe ich beschlossen, wieder anzufangen zu fahren und mir eine Yamaha XJR 1300 gekauft um dann ein Jahr später festzustellen, dass mir die Maschine zu klein ist und mir nach einer halben Stunde Fahren alles weh tut, wenn sie auch Spaß macht zu fahren. Im gleichen Jahr bin ich dann auf eine BMW GS 1200 umgestiegen und damit bisher sehr zufrieden. Den Taunus, in dem ich wohne, habe ich mittlerweile ausreichend erkundschaftet und damit enden auch schon die großen Fahrten. Die größte/längste Tour, die ich bis dato gefahren bin, war eine 2-Tages-Tour nach Trier und zurück. Das heißt, was längere Touren anlangt, bin ich total unerfahren. Und wenn ich mir Reiseberichte von andern Zweiradreisenden durchlese, stellen sich mir tausend fragen. Mir ist das fast unangenehm, da es sich zum Teil...

Einstieg

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Am Anfang steht die Idee. Ob man diese Idee umsetzt, hängt davon ab, wie mutig man ist. Manche Ideen brauchen mehr, andere weniger Mut. Meine Idee ist, die Tour Oman-Island, wie beschrieben von E. Peters, nachzufahren (oder doch zumindest zum großen Teil). Worin besteht nun diesbezüglich der Aspekt des Mutes? Da so eine Reise mehrere Monate dauert, spielt der Faktor Zeit eine tragende Rolle. Eingepfercht in das (westliche kapitalistische) System ist es schwer diese Zeit zu finden. Letzlich ist es eine Prioritäten-Frage, wie alles im Leben. Will ich die Sicherheit, die mir ein geregeltes Einkommen/geregelter Job mit bietet oder ist mir meine Freiheit/Unabhängigkeit wichtiger? Lässt sich beides kombinieren? Ich glaube nicht. Denn welcher Arbeitgeber gibt seinen Angestellten mehrere Wochen/Monate im Jahr Urlaub? Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich von niemandem (außer vielleicht von meinem Arbeitgeber)abhängig bin. Es gibt keine Frau/Freundin und keine Kinder, auch Hau...