Endurotraining 15./16.6.19
Zwei
Tage Endurotraining in Limbourg, Belgien, organisiert von Stefans
Enduroshop (aus Ecke Aachen). Das Training fand statt auf dem
Enduro-/Supermoto Gelände in Limbourg (Au Pairon). Stefan und sein
Sohn Junus haben die Gruppen trainiert (Aufbaukurs und Anfänger).
Als
erstes wurde man eingekleidet. Die eigenen Klamotten, die man für
das Fahren auf der Straße mitbrachte waren, bis auf die Hose, alle
nicht geeignet. Fürs Endurofahren benötigt man eine ganz andere
Garderobe.
Das
Training bestand aus verschiedenen Blöcken, in denen eine Übung
erklärt und geübt und dann in einer Runde im Gelände praktisch
ausprobiert wurde, gefolgt von einer Pause.
Die
Übungen waren (in nicht chronologischer Reihenfolge):
1.
Fahren im Stehen:
Nicht
schwer aber ungewohnt insbesondere das Schalten und Bremsen, zumal
man in den Schuhen auf kein Gefühl hat wo die Hebel sind. Auch der
Gleichgewichtssinn wird dabei geschärft. Man muss lernen locker zu
bleiben und den Hintern zu bewegen.
2. Enge kurven langsam fahren bei eingeschlagenem Lenker, Slalomfahren:
Dies
fiel mir am schwersten und ich benötige dafür auch noch Übung. Die
Koordination von Gewichtsverlagerung, Blickführung und
Kupplungs-/Gasspiel ist unglaublich schwer.
3.
Vollbremsung:
Lernt
man ja auch in der Fahrschule. Aber schon wieder verlernt.
4. Hügel
rauf und wieder runter (schnell, langsam, im Slalom)
Der
Spruch "Wenn du dich nicht oben siehst, kommst du auch nicht
hoch." stimmt absolut und man muss diesen sich immer wieder ins
Gedächtnis holen.
5.
Wenden am Hang:
Das habe
ich ganz gut gemacht, wobei das Anhalten der Maschine am schwersten
ist.
Wie bei
allem: Man muss es regelmäßig machen, damit das "Musclememory"
sich bilden kann und man es am Ende automatisch macht.
6.
Besteigen der Maschine von beiden Seiten; neben der Maschine
herlaufen während man sie langsam fährt; aufheben der Maschine;
balancieren der Maschine im Stehen:
Alles
nette Übungen, die man auch im Alltag brauchen und umsetzen kann.
7. Die
Maschine angsam einen steilen sehr steinigen/felsigen Hügel
runterbewegen:
Nur mit
Hilfe der Kupplung und Motorbremse. Das war nicht schwer und sehr
interessant.
Die
Maschine, die ich gefahren bin, eine 250er AJP, hat einen recht
schwergängigen Kupplungs- und Gaszug, was nach dem Wochenende zu
starken Sehenenüberlastung in den Fingern und Händen geführt hat.
Das Kupplungsspiel muss ebenfalls gelernt werden, da der Spielraum
nicht sehr groß ist. Es ist aber überraschend wie gutmütig bei
ordentlicher Körperhaltung diese Maschinen sich über Stock und
Stein bewegt.

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